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Mischwesen aus Keramik mit Anna Dorothea Klug (12. - 14. Febrauar)
Wen spüre ich heimlich auf meinen Schultern hocken, wie würde mein unsichtbarer Begleiter aussehen und wo sitzt die Geborgenheit? Ein Gefühl kann verschiedene Formen und Farben annehmen oder uns in unserer Phantasie in Gestalt eines Tieres begegnen. Gemeinsam wollen wir solche erfinden oder ganz neue Wesen erdenken. Ausgehen von mitgebrachten Skizzen, Fotos oder Collagen werden die Ideen in eine plastische Form übersetzt. Wir lernen wie man mit der simplen Würstchentechnik mit ein paar Tricks und Kniffen große dünnwandige und trotzdem stabile Figuren aufbauen kann. Anschließend werden wir die Figuren mehrmals mit bunten Sinterengoben bemalen. Außerdem wird gezeigt wie man mit einer Kupferoxidlösung nach dem Brand eine Tiefe in den Oberflächen erzeugen kann.
Über die Künstlerin
Hinter den faszinierenden Werken von Anna Dorothea Klug steht eine fundierte und international geprägte künstlerische Laufbahn: Ihr Weg begann mit einem vierjährigen Studium an der Freien Kunstakademie Nürtingen in den Bereichen Gefäßkeramik und im „Atelier für narratives Gestalten“ – ein Fundament, das bis heute ihre Gabe prägt, Geschichten in Ton zu erzählen. Anschließend vertiefte sie ihr Schaffen an der renommierten Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im Fachbereich Plastik/Keramik bei Prof. Martin Neubert, wo sie im Juli 2014 ihr Diplom erlangte. Ein besonderer Meilenstein war ihr von einem DAAD-Stipendium getragener Auslandsaufenthalt an der Ohio University School of Art in den USA im Jahr 2010. Dort feilte sie unter den Professoren Brad Schwieger und Tom Bartel an neuen, internationalen Techniken der keramischen Plastik. Mit dieser tiefen akademischen Erfahrung und einer grenzenlosen Leidenschaft für das plastische Gestalten leitet Anna Dorothea Klug ihre Teilnehmenden an und teilt wertvolle Kniffe aus ihrer eigenen künstlerischen Praxis. Hier geht es zu der offiziellen Webseite von Ana Dorothea Klug.
Unser Programm
Freitag - Ideenfindung und erstes Bauen: Der Workshop startet mit einer kreativen Einstimmung und der Ideenfindung. Als Inspiration dienen mitgebrachte Zeichnungen, Skizzen, Collagen oder Fotos – zudem öffnet die Künstlerin gerne ihre eigene Inspirationskiste und stellt ihren Fundus zur Verfügung. Um ein Gefühl für das Material zu bekommen und sich locker zu machen, kneten die Teilnehmenden zu Beginn kleine Figuren als Fingerübung. Diese Miniaturen können später wunderbar als dreidimensionale Skizze für das größere Werk genutzt werden. Anschließend geht es direkt in die Praxis: Die Künstlerin stellt die klassische Würstchentechnik vor, bei der die Figuren von unten nach oben hohl aufgebaut und mit inneren Wänden verstärkt werden. Zum Ausklang des ersten Tages beginnt bereits der Bau der unteren Figurenteile.
Samstag - Formgebung und intensives Gestalten: Der Samstag steht ganz im Zeichen des Bauens und der plastischen Ausarbeitung. Die Teilnehmenden widmen sich intensiv dem Weiterbau der Figuren. Diese werden genutzt, um das bisher Entstandene gemeinsam zu besprechen, Hilfestellungen zu geben, Korrekturen vorzunehmen und alle offenen Fragen zu klären. Zwischendurch zeigt die Künstlerin besondere Kniffe und Techniken aus ihrer eigenen künstlerischen Praxis. Wer die eigene Figur am Sonntag mit farbigen Engoben bemalen möchte, bringt die Form am Samstag zu einem groben Ende. So kann das Werkstück über Nacht perfekt lederhart trocknen und ist bereit für das Finish.
Sonntag - Vollendung und farbige Lebendigkeit: Am letzten Tag werden die Figuren vollends zu ihrer finalen Form zusammengeführt. Danach erwachen die Wesen zum Leben und die Oberflächen werden ausgiebig mit bunten Sinterengoben bemalt. Die Künstlerin zeigt am letzten Tag, wie die getrocknete Figur nach dem späteren Brand mit einer speziellen Kupferoxidlösung gewaschen wird. Diese faszinierende Technik betont die Vertiefungen und verleiht der Oberflächenstruktur der Skulptur eine beeindruckende optische Tiefe.
Was du bitte mitbringst:
Kleidung, die schmutzig werden dürfen
ein paar alte Lappen/Tücher/Handtücher
Lieblingswerkzeuge oder Modellierhölzer, falls vorhanden
Ein Stück Schaumstoff oder ein altes Kissen, um die Figur nach dem Bemalen ablegen zu können und für den Transport
Stecknadeln
Zum Heimtransport der Figuren eine längliche Kiste/Paket (mindestens 30 cm lang) und etwas zum Einwickeln als Schutz. Am besten eignet sich Bubbelfolie, ein altes Kissen, eine Decke oder Schaumstoff.
Ideenskizzen, Fotos, Collagen, etc.
Proviant für die Pause am Samstag/Sonntag – alternativ gibt es Cafés und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe
Freitag 12.02. von 16:00 bis 20:00 Uhr
Samstag 13.02. von 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag 14.02. von 10:00 bis 15:00 Uhr
Preis pro Person: 340€ (inkl. MwSt.), inkl. Material + Brand
Mindestteilnehmerzahl: 4
Wen spüre ich heimlich auf meinen Schultern hocken, wie würde mein unsichtbarer Begleiter aussehen und wo sitzt die Geborgenheit? Ein Gefühl kann verschiedene Formen und Farben annehmen oder uns in unserer Phantasie in Gestalt eines Tieres begegnen. Gemeinsam wollen wir solche erfinden oder ganz neue Wesen erdenken. Ausgehen von mitgebrachten Skizzen, Fotos oder Collagen werden die Ideen in eine plastische Form übersetzt. Wir lernen wie man mit der simplen Würstchentechnik mit ein paar Tricks und Kniffen große dünnwandige und trotzdem stabile Figuren aufbauen kann. Anschließend werden wir die Figuren mehrmals mit bunten Sinterengoben bemalen. Außerdem wird gezeigt wie man mit einer Kupferoxidlösung nach dem Brand eine Tiefe in den Oberflächen erzeugen kann.
Über die Künstlerin
Hinter den faszinierenden Werken von Anna Dorothea Klug steht eine fundierte und international geprägte künstlerische Laufbahn: Ihr Weg begann mit einem vierjährigen Studium an der Freien Kunstakademie Nürtingen in den Bereichen Gefäßkeramik und im „Atelier für narratives Gestalten“ – ein Fundament, das bis heute ihre Gabe prägt, Geschichten in Ton zu erzählen. Anschließend vertiefte sie ihr Schaffen an der renommierten Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im Fachbereich Plastik/Keramik bei Prof. Martin Neubert, wo sie im Juli 2014 ihr Diplom erlangte. Ein besonderer Meilenstein war ihr von einem DAAD-Stipendium getragener Auslandsaufenthalt an der Ohio University School of Art in den USA im Jahr 2010. Dort feilte sie unter den Professoren Brad Schwieger und Tom Bartel an neuen, internationalen Techniken der keramischen Plastik. Mit dieser tiefen akademischen Erfahrung und einer grenzenlosen Leidenschaft für das plastische Gestalten leitet Anna Dorothea Klug ihre Teilnehmenden an und teilt wertvolle Kniffe aus ihrer eigenen künstlerischen Praxis. Hier geht es zu der offiziellen Webseite von Ana Dorothea Klug.
Unser Programm
Freitag - Ideenfindung und erstes Bauen: Der Workshop startet mit einer kreativen Einstimmung und der Ideenfindung. Als Inspiration dienen mitgebrachte Zeichnungen, Skizzen, Collagen oder Fotos – zudem öffnet die Künstlerin gerne ihre eigene Inspirationskiste und stellt ihren Fundus zur Verfügung. Um ein Gefühl für das Material zu bekommen und sich locker zu machen, kneten die Teilnehmenden zu Beginn kleine Figuren als Fingerübung. Diese Miniaturen können später wunderbar als dreidimensionale Skizze für das größere Werk genutzt werden. Anschließend geht es direkt in die Praxis: Die Künstlerin stellt die klassische Würstchentechnik vor, bei der die Figuren von unten nach oben hohl aufgebaut und mit inneren Wänden verstärkt werden. Zum Ausklang des ersten Tages beginnt bereits der Bau der unteren Figurenteile.
Samstag - Formgebung und intensives Gestalten: Der Samstag steht ganz im Zeichen des Bauens und der plastischen Ausarbeitung. Die Teilnehmenden widmen sich intensiv dem Weiterbau der Figuren. Diese werden genutzt, um das bisher Entstandene gemeinsam zu besprechen, Hilfestellungen zu geben, Korrekturen vorzunehmen und alle offenen Fragen zu klären. Zwischendurch zeigt die Künstlerin besondere Kniffe und Techniken aus ihrer eigenen künstlerischen Praxis. Wer die eigene Figur am Sonntag mit farbigen Engoben bemalen möchte, bringt die Form am Samstag zu einem groben Ende. So kann das Werkstück über Nacht perfekt lederhart trocknen und ist bereit für das Finish.
Sonntag - Vollendung und farbige Lebendigkeit: Am letzten Tag werden die Figuren vollends zu ihrer finalen Form zusammengeführt. Danach erwachen die Wesen zum Leben und die Oberflächen werden ausgiebig mit bunten Sinterengoben bemalt. Die Künstlerin zeigt am letzten Tag, wie die getrocknete Figur nach dem späteren Brand mit einer speziellen Kupferoxidlösung gewaschen wird. Diese faszinierende Technik betont die Vertiefungen und verleiht der Oberflächenstruktur der Skulptur eine beeindruckende optische Tiefe.
Was du bitte mitbringst:
Kleidung, die schmutzig werden dürfen
ein paar alte Lappen/Tücher/Handtücher
Lieblingswerkzeuge oder Modellierhölzer, falls vorhanden
Ein Stück Schaumstoff oder ein altes Kissen, um die Figur nach dem Bemalen ablegen zu können und für den Transport
Stecknadeln
Zum Heimtransport der Figuren eine längliche Kiste/Paket (mindestens 30 cm lang) und etwas zum Einwickeln als Schutz. Am besten eignet sich Bubbelfolie, ein altes Kissen, eine Decke oder Schaumstoff.
Ideenskizzen, Fotos, Collagen, etc.
Proviant für die Pause am Samstag/Sonntag – alternativ gibt es Cafés und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe
Freitag 12.02. von 16:00 bis 20:00 Uhr
Samstag 13.02. von 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag 14.02. von 10:00 bis 15:00 Uhr
Preis pro Person: 340€ (inkl. MwSt.), inkl. Material + Brand
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Für wen ist dieser Kurs geeignet?
Dieser Workshop ist sowohl für Teilnehmer mit Erfahrung im Umgang mit Ton geeignet.
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