Unsere größte Freude an der Keramik, neben dem Drehen, ist die Entwicklung von Glasuren. Wir stellen alle unsere Glasuren selbst her, inspiriert von uralten Rezepten aus dem fernen Osten. Nach hunderten von Tests haben wir uns schließlich für vier Glasuren entschieden, die wunderbar harmonieren.

Keramische Teekanne mit Bambusgriff, creme und blau glasiert.

Celadon

Diese Art von Glasur kann durch Eisenoxid grün bis blau werden und ähnelt der Farbe der Jade.

Nahaufnahme einer Keramikschale mit grünlicher Glasur und roten, braunen sowie bläulichen Akzenten.

Kupferrot

Kupferrot erzählt uns schon durch den Namen sein Geheimnis. Die Stücke mit dieser Glasur haben rote Details, die von dem Kupferoxidanteil stammen, auf grünem Grund.

Blaue Keramiktasse auf weißem Hintergrund

Chün

Im Ausnahmefall zu anderen Glasuren wird die Farbe einer Chün-Glasur nicht durch färbende Metalloxide verursacht, sondern durch mikroskopische Gasblasen in der Glasuroberfläche, die das Licht reflektieren.

Diese drei Farbtöne/Glasureffekte entstehen traditionell in Gas- oder Holzöfen, in denen eine Reduktionsatmosphäre möglich ist (Sauerstoffmangel kann reguliert werden). Da ich einen Elektroofen ohne Reduktionsmöglichkeit betreibe, verwende ich in diesen drei Glasuren Siliziumcarbid, das eine lokale Reduktion an der Glasuroberfläche ermöglicht. Diese Technik ist heutzutage eine Neuerung in der Keramik.

Kleiner, antique Keramiktopf auf weißem Untergrund, im Schatten und Lichtspiel

Das ist eine Effektglasur aus mehreren Schichten von Craquelée. Dieser Effekt entsteht, wenn sich die Glasur beim Abkühlen von der Keramik zurückzieht, bis kleine Risse entstehen.

Schneeflockencraquelée