"Auf den Sockel gehoben" mit Ute-Naue-Müller (11. - 13. Juni)

340,00 €

Die Möglichkeiten der Anwendung plastischer Tonplatten sind für den Keramiker umfangreich. So finden sie Verwendung bei der Herstellung von Gefäßen, Schalen, Objekten wie Kachelöfen und Figuren.

Die Verarbeitung dieser Platten bei Gefäßen und Figuren hat einen besonderen Reiz: Einfache und komplizierte Formen können durch mehr oder weniger gekrümmte Flächen gebildet werden. Anders als bei der Formgebung des plastischen Aufbaus wird dabei eine Art zweidimensionale „Haut“ zusammengebaut, ähnlich dem Konstruktionsprinzip von Architekten und Technikern. Dadurch ist eine starke Abstraktion der Formen und ein Spiel mit der 2- und 3-Dimensionalität möglich. Außerdem können die eher flachen Oberflächen der gebildeten Objekte eine starke Gestaltung erfahren, ohne aufdringlich oder kitschig zu wirken.

Neben dem eigentlichen Objekt, was beispielsweise eine Tierfigur oder jegliche abstrahierte Form wie ein Gefäß in Form eines Pokals oder anderes mehr sein könnte, hat der Sockel, auf dem diese installiert wird, verschiedene Funktionen: statische, informative und gestalterische. Funktional ist der Sockel wichtig für das Objekt als statisches Fundament. Gleichzeitig kann er durch Schrift und andere Zeichen als Informationsträger dienen, wenn man an historische Sockel der Kunstgeschichte erinnert. Und nicht zuletzt kann der Sockel durch seine Proportion und Gestaltung selbst wichtig sein.

Über die Künstlerin

Ute Naue-Müller studierte von 1979 bis 1984 Verfahrenstechnik an der TU Dresden und schloss das Studium mit Diplom ab. Nach der Geburt ihrer drei Kinder studierte sie von 1997 bis 2001 Kunsterziehung und Germanistik an der TU Dresden sowie parallel von 1998 bis 1999 Malerei und Grafik an der HfBK Dresden. Ab 2003 begann sie als freie Künstlerin mit Keramik zu arbeiten. Sie nimmt im In- und Ausland seit Jahren an Ausstellungen teil. Ihre Arbeiten sind in diversen Sammlungen vertreten, unter anderem im Taipei County Yingge-Ceramics Museum in Taiwan, Internationales Keramikmuseum Fuping–Xian in China. Sowie in Deutschland in staatlichen Kunstsammlungen und Kunstgewerbemuseum Dresden, „Keramion“ Zentrum für moderne und historische Keramik Frechen, Keramikmuseum Westerwald und dem Hetjes-Museum Düsseldorf. Hier geht’s zu der Webseite von Ute Naue-Müller.

Unser Programm

Freitag - Einführung, Tonplatten-Herstellung. Konditionierung: Der Workshop startet am Freitagnachmittag mit einer gemeinsamen Einstimmung. Nach einem kurzen theoretischen Ausflug in die Geometrie und den Goldenen Schnitt bringen wir deine ersten Ideen aufs Papier. Schritt für Schritt lernst du, wie du diese Entwürfe in ein plastisches Tonmodell (Bozo) übersetzt. So schaffen wir ein klares Gefühl für die Proportionen deines geplanten Projekts, bevor es an das große Material geht.

Samstag - Plattenbau & Formung: Am Samstag geht es los mit der praktischen Umsetzung. Nach einer professionellen Vorführung stellst du deine eigenen Tonplatten fachgerecht her. Wir widmen uns intensiv den handwerklichen Kniffen: dem richtigen Konditionieren, dem Verformen und dem sauberen, rissfreien Fügen der Plattenteile. Unter individueller Begleitung nimmst du die Konstruktion deines Objekts sowie des dazugehörigen Sockels selbstständig in die Hand.

Sonntag - Oberflächengestaltung & Finish: Am Sonntag erwachen die Oberflächen zum Leben. Du lernst verschiedene Techniken kennen, um deine flachen Außenwände grafisch und plastisch zu bearbeiten – vom Prägen und Ritzen bis hin zum farbigen Überarbeiten mit Oxiden und Engoben. Nach dem letzten Schliff an Objekt und Sockel besprechen wir in einer gemeinsamen Runde die entstandenen Kompositionen und geben dir wertvolle Hinweise für den anschließenden Trocken- und Brennprozess mit auf den Weg.

Was du bitte mitbringst:

  • Ein Notizbuch für deine Skizzen, Ideen und Notizen (idealerweise bringst du eine Inspiration mit)

  • Erfahrung im Umgang mit Ton/Modellieren.

  • Eine Schürze, falls du deine Kleidung ein wenig schützen möchtest.

  • Ein eigenes Handtuch.

  • Einen stabilen Karton mit Polster, falls du deine Werke lieber zu Hause brennen möchtest und sie dafür sicher transportieren musst.

  • Proviant für die Pausen – alternativ gibt es Cafés und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe.

Freitag 11.06. von 10:00 bis 18:00 Uhr

Samstag 12.06. von 10:00 bis 18:00 Uhr

Sonntag 13.06. von 10:00 bis 15:00 Uhr

Preis pro Person: 340€ (inkl. MwSt.), inkl. Material + Brand

Mindestteilnehmerzahl: 4

Die Möglichkeiten der Anwendung plastischer Tonplatten sind für den Keramiker umfangreich. So finden sie Verwendung bei der Herstellung von Gefäßen, Schalen, Objekten wie Kachelöfen und Figuren.

Die Verarbeitung dieser Platten bei Gefäßen und Figuren hat einen besonderen Reiz: Einfache und komplizierte Formen können durch mehr oder weniger gekrümmte Flächen gebildet werden. Anders als bei der Formgebung des plastischen Aufbaus wird dabei eine Art zweidimensionale „Haut“ zusammengebaut, ähnlich dem Konstruktionsprinzip von Architekten und Technikern. Dadurch ist eine starke Abstraktion der Formen und ein Spiel mit der 2- und 3-Dimensionalität möglich. Außerdem können die eher flachen Oberflächen der gebildeten Objekte eine starke Gestaltung erfahren, ohne aufdringlich oder kitschig zu wirken.

Neben dem eigentlichen Objekt, was beispielsweise eine Tierfigur oder jegliche abstrahierte Form wie ein Gefäß in Form eines Pokals oder anderes mehr sein könnte, hat der Sockel, auf dem diese installiert wird, verschiedene Funktionen: statische, informative und gestalterische. Funktional ist der Sockel wichtig für das Objekt als statisches Fundament. Gleichzeitig kann er durch Schrift und andere Zeichen als Informationsträger dienen, wenn man an historische Sockel der Kunstgeschichte erinnert. Und nicht zuletzt kann der Sockel durch seine Proportion und Gestaltung selbst wichtig sein.

Über die Künstlerin

Ute Naue-Müller studierte von 1979 bis 1984 Verfahrenstechnik an der TU Dresden und schloss das Studium mit Diplom ab. Nach der Geburt ihrer drei Kinder studierte sie von 1997 bis 2001 Kunsterziehung und Germanistik an der TU Dresden sowie parallel von 1998 bis 1999 Malerei und Grafik an der HfBK Dresden. Ab 2003 begann sie als freie Künstlerin mit Keramik zu arbeiten. Sie nimmt im In- und Ausland seit Jahren an Ausstellungen teil. Ihre Arbeiten sind in diversen Sammlungen vertreten, unter anderem im Taipei County Yingge-Ceramics Museum in Taiwan, Internationales Keramikmuseum Fuping–Xian in China. Sowie in Deutschland in staatlichen Kunstsammlungen und Kunstgewerbemuseum Dresden, „Keramion“ Zentrum für moderne und historische Keramik Frechen, Keramikmuseum Westerwald und dem Hetjes-Museum Düsseldorf. Hier geht’s zu der Webseite von Ute Naue-Müller.

Unser Programm

Freitag - Einführung, Tonplatten-Herstellung. Konditionierung: Der Workshop startet am Freitagnachmittag mit einer gemeinsamen Einstimmung. Nach einem kurzen theoretischen Ausflug in die Geometrie und den Goldenen Schnitt bringen wir deine ersten Ideen aufs Papier. Schritt für Schritt lernst du, wie du diese Entwürfe in ein plastisches Tonmodell (Bozo) übersetzt. So schaffen wir ein klares Gefühl für die Proportionen deines geplanten Projekts, bevor es an das große Material geht.

Samstag - Plattenbau & Formung: Am Samstag geht es los mit der praktischen Umsetzung. Nach einer professionellen Vorführung stellst du deine eigenen Tonplatten fachgerecht her. Wir widmen uns intensiv den handwerklichen Kniffen: dem richtigen Konditionieren, dem Verformen und dem sauberen, rissfreien Fügen der Plattenteile. Unter individueller Begleitung nimmst du die Konstruktion deines Objekts sowie des dazugehörigen Sockels selbstständig in die Hand.

Sonntag - Oberflächengestaltung & Finish: Am Sonntag erwachen die Oberflächen zum Leben. Du lernst verschiedene Techniken kennen, um deine flachen Außenwände grafisch und plastisch zu bearbeiten – vom Prägen und Ritzen bis hin zum farbigen Überarbeiten mit Oxiden und Engoben. Nach dem letzten Schliff an Objekt und Sockel besprechen wir in einer gemeinsamen Runde die entstandenen Kompositionen und geben dir wertvolle Hinweise für den anschließenden Trocken- und Brennprozess mit auf den Weg.

Was du bitte mitbringst:

  • Ein Notizbuch für deine Skizzen, Ideen und Notizen (idealerweise bringst du eine Inspiration mit)

  • Erfahrung im Umgang mit Ton/Modellieren.

  • Eine Schürze, falls du deine Kleidung ein wenig schützen möchtest.

  • Ein eigenes Handtuch.

  • Einen stabilen Karton mit Polster, falls du deine Werke lieber zu Hause brennen möchtest und sie dafür sicher transportieren musst.

  • Proviant für die Pausen – alternativ gibt es Cafés und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe.

Freitag 11.06. von 10:00 bis 18:00 Uhr

Samstag 12.06. von 10:00 bis 18:00 Uhr

Sonntag 13.06. von 10:00 bis 15:00 Uhr

Preis pro Person: 340€ (inkl. MwSt.), inkl. Material + Brand

Mindestteilnehmerzahl: 4

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Für wen ist dieser Kurs geeignet?

Dieser Kurs ist sowohl für Teilnehmer mit Erfahrung im Umgang mit Ton geeignet.

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